Ruhrpott-Bambi

November 24, 2008

Keine Zeit zu nix…

Filed under: Alltag,Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 3:01 pm

Ist das nicht schlimm – man kommt nicht mal mehr zum bloggen. Ich hätte gern mehr Zeit, aber irgendwie haut es überhaupt nicht hin.

Schade – trotzdem liebe Grüße an Euch!

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Oktober 20, 2008

Es ist schön Freundinnen zu haben

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 1:06 pm
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Am Wochenende war ich mit 4 Freundinnen in der Pfalz. Weinprobe, relaxen, ein bisschen durch die Weinberge wandern und reden, reden, reden..

Hat das gut getan! 5 total unterschiedliche Frauen schaffen es, total harmonisch 2 Tage miteinander zu verbringen. Und das ist der Unterschied: Sie stehen alle im echten Leben. Jede von uns hat ihre Ängste, ihre Vorlieben und ihre Träume.

Wir müssen uns nicht im Internet beweisen, nicht ständig allen zeigen, was wir für furchtbar tolle Persönlichkeiten sind – sind es aber trotzdem.

Jede von uns hat ihre Macken, ihre Prinzipien und Dinge an sich, die der andere nicht nachvollziehen kann.

Ist das nicht herrlich?!

Ich glaube nicht, dass ich vereinsamen werde. Es gibt Menschen, die mich mögen, wie ich bin. Die meine Sensibilität in bestimmten Dingen nicht verspotten, sondern sie respektieren. Die zumindest versuchen zu verstehen, warum ich an manchen Stellen viel verletzlicher bin als sie selbst.

Schön, dass es Euch gibt 🙂

Oktober 16, 2008

Verdrehte Wahrnehmung

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 9:14 am
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Es gibt Menschen, die werfen Dir Ihr eigenes verkorkste Leben vor die Füße und behaupten, es wäre Deins.

Ich kann manchmal nicht glauben,  mit welchem Selbstbewusstsein manche arme Wurst behauptet, dass die anderen immer die schlechten sind und man selbst ja nun überhaupt nichts dazu könne.

Gibt es nicht genügend Therapeuten?

Psychos: Bleibt mir vom Leib!

Oktober 6, 2008

Als wenn Dir ein Backenzahn fehlt..

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 1:49 pm
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Immer mal wieder kommt es im Leben vor, dass einem Menschen „abhanden“ kommen. Sei es aus einem Streit heraus, oder weil man sich einfach aus den Augen verliert.

Mancher Verlust ist wenig spektakulär und hinterlässt keinerlei Spuren, bei anderen ist es eher schmerzhaft.
Jeder hat ja seine bevorzugte Kauseite und wenn ausgerechnet der Backenzahn schmerzt, tut es doppelt weh. Erst fängt es mit geringen Schmerzen an, dann wird gebohrt, gefüllt und geschliffen.
Wer Pech hat, dem wird der Zahn gezogen, auch das ist nicht angenehm.

Was bleibt ist ein Loch, weich und ungewohnt, blutig und matschig. Immer wieder bohrt man seine Zunge rein, aber der Zahn ist und bleibt verschwunden.
Aus alter Gewohnheit versucht man die Nahrung auf der Lieblingsseite zu zerkauen – geht nicht mehr.

Nach einer Zeit verheilt die Wunde, es blutet nicht mehr, eine Mulde bleibt, zum Andenken an den verlorenen Zahn.

Eine Prothese könnte Abhilfe schaffen, zumindest technisch. Es wird jedoch nie wieder so wie vorher.

September 12, 2008

Ich drängel Dir nur hinterher…

Filed under: Alltag,Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 11:56 am
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Gestern beim Discounter meines Vertrauens: Vor der Kasse drängelnten sich schon einige Leute, der Ganz zur Kasse ist eng, es kann nur ein Einkaufswagen passieren.
Ich schlendere also Richtung Kasse, im engen Gang und schaue dabei noch rechts uns links in die Regale.

Ein Kerl, der mir durch sein hektisches Wagengeschiebe aufgefallen war, hechelte hinter mir her und dacht wohl, ich wollte noch nicht zur Kasse, sondern würde meine Einkäufe fortsetzen.
Er hat doch tatsächlich versucht, sich in dem Ein-Wagen-Gang links vorbeizudrängeln!
Das hätte nicht funktioniert, ohne mich irgendwie zu verletzen.

Ich bin also stehen geblieben, habe ihn angeschaut und gesagt: „Was denken Sie, was ich vorhabe?“ Er glotzt mich nur blöd an, sagt nichts.
„Ich gehe zur Kasse“, sage ich und schreite weiter.

Klar, dass er mir an der Kasse den Wagen fast in die Hacken geschoben hat und auch klar, dass er seine Einkäufe auch direkt hinter meine aufs Band gehievt hat.

Ausserdem hatte er ungefähr eine Million Plastikflasche in einer Plastiktüte, die er noch abzugeben hatte.
„Das sind 98 Flaschen“ sagte er der Kassierer. Hat sie ihm aber nicht geglaubt und nachgezählt.
Ich habe schweigsam und erschüttert den Laden verlassen.

September 3, 2008

Toyota zum fünften Mal Gewinner der J. D. Power-Zufriedenheitsstudie

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 4:06 pm
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Was zum Teufel ist diese verdammte Studie??

August 11, 2008

Ich bin ein elender Spießer

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 2:55 pm
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Wenn ich mir die Meinung vieler Leute so anschaue/anlese gehöre ich zu den absolut spießigsten Menschen, die sich ein menschliches Hirn nur vorstellen kann.

Beweise?
Ich rauche nicht!
Das ist Oberspießerhaft – besonders in der heutigen Zeit. Nichraucher impliziert Ungeselligkeit, Kommunikationsarmut, Spaßbremse und Obernörgler.

Ich trinke Tee!
Wenn schon Heißgetränke, dann geht AUSSCHLIESSLICH Kaffee und zwar in Massen und mindestens einen morgens „zum Wachwerden.“
Wer, wie ich, eine Kanne Tee zum Frühstück säuft trägt auch Hanfkleidung, ist körperbehaart wie ein Wolf und sieht per se Scheisse aus.
Nur die echt toughen Frauen und Männer trinken Kaffee – natürlich gut über den Tag verteilt und mit Vorliebe zur Zigarette. DAS ist verdammt cool.

Ich bevorzuge Gemüse statt Fleisch!
Der Männeralptraum schlechthin. Wenn Fleisch, dann nur Geflügel. Ich mag einfach gern Gemüse. Das darf natürlich AUF GAR KEINEN FALL gegrillt werden und schon GAR NICHT in Alu.
Nur wer so richtig gut drauf ist, grillt sein Steak in Holzkohle und isst es blutig. Alles andere zeugt von schwachem Ego und mangelnden Selbstbewußtsein.

Ich habe einen Hund!

Hunde haben Herrchen, Katzen Personal. Und „Wie der Herr so sein Gscherr“
Bedeutet: Menschen die Hunde besitzen haben ein ausgesprochen schwaches Ego. Sie machen im richtigen Leben nicht den Mund auf, dafür schnauzen sie ihre völlig verstörten Viecher an. Da haben sie große Fresse. Die kann man aufhetzen, anpfeifen und auch schlagen. Der Hund soll das erleiden, was sein Besitzer im richtigen Leben auch erleidet. Unterdrückung – er bietet sich ja geradezu an mit seiner devoten Art.
Nicht so der eleganten Katzenbesitzer. Seine „Stubentiger“ regieren den Tag. Muschi umd Mimi bestimmen wann die Nacht zuende ist und wie sich der Tagesablauf gestaltet. Das zeugt von echter Aristokratie. Ausserdem muss man die gräflichen Gefilde nicht verlassen und den adligen Körper bewegen. Das machen nur Proleten.

Ich lebe nicht über meine Verhältnisse!
Das ist die eigentliche Todsünde. Ich habe einen Dispo-Kredit, den ich nie nutze. Wie feige von mir, wie ausgesprochen ungesellig und spießig das ist.
Ich fahre ein Auto was mir gehört – nicht der Bank. Alles was ich besitze ist bezahlt – und nicht „auf Kuki“ gekauft.
Wer was auf sich hält, trägt Designer und bezahlt nicht. Ein Mahnbescheid im Monat gehört zum guten Ton.

Ich bin ein Versager – ganz nebenbei lebe ich noch in einer monogamen Beziehung. Ich sollte mich umbringen…. Keine Freud im Leben

Juli 29, 2008

Wie esst Ihr Euren Prinzenrollenkeks?

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 8:40 am
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Neulich kam dieses Thema mal auf und die Frage ging in die Runde:
Ich esse meinen Keks so:
Zuerst knabbere ich den Rand ab, dann öffne ich den Deckel und esse ihn.
Danach erst lecke ich die Schokolade ab und zum Schluß esse ich den Boden.

Und Ihr??

Juli 24, 2008

Raucher, Nichtraucher – Vollidioten

Filed under: Nachdenkliches — Beatrix Gutmann @ 3:16 pm
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Es gibt Menschen, die diskutieren den GANZEN Tag darüber, ob das neue NischG gerecht oder ungerecht ist. Vehement kämpfen beide Seiten um Zustimmung.
Als ob sie dadurch eine Gesetzesänderung vor dem obersten, jüngsten Gericht erzielen könnten.

Sie beschimpfen sich, geben mehr oder weniger gute Gründe an für und wider an – rotten sich zusammen und verteidigen ihre Laster.

Beispiel Nichtraucher:

Was zum Schutze der Nichtraucher und -innen sein soll, ist ein Ausschluss derselben geworden. Ob das Vereinshaus des hiesigen Sportvereins, die Gaststätte mit sehr gutem Essen oder eine Diskothek für die Menschen über 30 – alles RAUCHERCLUBS. Hat der Gesetzgeber DAS gewollt?

Sollen wir, nur um gemütlich mal ein Bierchen zu trinken, als Nichtraucher und -in in einen Raucherclub eintreten??
Sollen wir, wenn wir einen Bummel durch die Altstadt machen und irgendwo einkehren wollen, in einen Raucherclub eintreten???

Selbstverständlich hauen die Raucher drauf, was das Zeugs hält, bezeichnen die Nichtraucher als kontaktscheue Langweiler, die ein armseliges, mieses Leben führen.

Beispiel Raucher:

Aber das wollen die Nichtraucher nicht. Was viele stört, ist doch die Tatsache, dass fast alle Raucher das neue Gesetz absolut akzeptabel finden und seine Lücken ausnutzen.

Was war das für ein Jauchzen und Frohlocken bei den Nichtrauchern, als das Gesetz durch war. Harr harr…man schwelgte in Visionen von angefressenen Rauchern, die mit mürrischem Gesicht vor der Tür der geweihten Stätten ihrer Sucht fröhnen, während die Nichtraucher gemütlich im Warmen über die willensschwachen Weicheier herziehen können.

Doch was geschah? Die Raucher amüsierten sich großartig vor der Tür. Fremde Menschen schlossen Solidaritätspakte, lachten miteinander und neue Bekanntschaften, wenn nicht gar Freundschaften wurden geschlossen. Bei Wind und Wetter fand das Leben plötzlich VOR den Türen der Lokalitäten statt, während drinnen noch 2 Tische mit Nichtrauchern besetzt waren, bei denen so gar keine Stimmung aufkam.

Und dann wurde die Vereins-Gesetzeslücke entdeckt und findige Wirte nutzten diese, um ihre Umsätze zu retten. Andere Lokale bauten Raucherräume und plötzlich konnte der Raucher auch wieder drinnen am Tisch sitzen – MIT Zigarette in der Hand.

Und das ärgert viele Nichtraucher.

Das ärgert also die Nichtraucher, die verhuscht, an ihr Glas geklammert in der leeren, warmen Kneipe sitzen. Allein gelassen, geächtet von der Gesellschaft.

Das schlimme daran ist: Sie werfen sich gegenseitige Intoleranz vor – ja, sie haben beide recht. Intolerant ist der, der vehement auf seiner Meinung beharrt und sich gut dabei fühlt, andere zu beleidigen, wenn es auch mit schönen Worten ist.

Jedem das sein, leben und leben lassen ist meine Devise.

Was mich stört: Haben diese Leuten den GANZEN Tag nichts anderes zu tun, als sich im Netz verbal zu duellieren.

Das macht mir Sorgen – es gibt viele arbeitswillige Menschen, die unsere Volkswirtschaft sicherlich produktiv bereichern würden.

Würden sie das tun, wofür sie bezahlt werden – rauchen……

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